Ebling begrüßt Kaufvertrag für Brohl-Wellpappe-Gelände im Ahrtal

Der Eigentümer der Firma Brohl Wellpappe und die Ortsgemeinde Ahrbrück (Landkreis Ahrweiler) haben einen Kaufvertrag für das Gelände der Firma sowie weitere Grundstücke in Ahrbrück unterzeichnet. Innenminister Michael Ebling begrüßte den Vertragsabschluss, der den Weg freimacht für die Bebauung des ehemaligen Firmengeländes mit Wohn- und Gewerbeflächen.

Die Eigentümerfamilie hatte bereits kurz nach der Flut im Ahrtal angeboten, der stark betroffenen Gemeinde das Werksgelände für einen symbolischen Euro zu überlassen, damit neue Flächen für Wohnraum geschaffen werden können.

„Mit dem Verkauf des ehemaligen Firmengeländes an die Ortsgemeinde ist ein weiterer wichtiger Schritt getan, damit in Ahrbrück schon bald Häuser und Wohnungen für Menschen entstehen können, die nach der Flut nicht mehr am bisherigen Ort bauen können oder wollen. Direkt nach Unterbreitung des großzügigen Angebotes durch den Eigentümer hatte das Innenministerium eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, um die Ortsgemeinde bei den Planungen zu unterstützen. Für das Konversionsmanagement wurden bereits im Februar 684.000 Euro an Fördermitteln bewilligt. Weitere Fördermittel in Millionenhöhe zum Rückbau der Gewerbehallen auf dem Gelände sind in Aussicht gestellt“, sagte Innenminister Ebling. Er sprach sich für eine zügige Umsetzung des Neubauprojektes aus.

Mit dem Ankauf der Grundstücke ist die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der Rückbau der Werkshallen auf dem Gelände voraussichtlich Anfang des Jahres 2023 ausgeschrieben werden kann.

„Bauflächen sind im Ahrtal ein knappes Gut. Umso wichtiger sind Projekte wie jenes in Ahrbrück, bei denen bereits versiegelte Flächen in neuen Wohn- und Gewerberaum umgewandelt werden. Das ist nicht nur eine wertvolle Möglichkeit für Betroffene der Flut, ein neues Zuhause in ihrer Heimatregion zu finden, sondern kommt auch dem Klima- und Umweltschutz zugute“, sagte Ebling.