„Eine Brücke verbindet Menschen, Orte und Lebensbereiche. Wenn eine solche Verbindung nach einer Flut nicht mehr sicher genutzt werden kann, spüren das die Menschen vor Ort jeden Tag. Deshalb ist es als Land unsere Pflicht, dass wir Waldorf beim Wiederaufbau der Brücke unterstützen. Dabei bedeutet Wiederaufbau, den Blick nach vorne zu richten. Wir wollen nicht nur reparieren, was kaputtgegangen ist, sondern die Infrastruktur so wiederherstellen, dass sie den Menschen langfristig Sicherheit und Verlässlichkeit gibt. Mit der Förderung schaffen wir Verbindung vor Ort“, betonte Staatssekretärin Vanessa Fischer.
Das Brückenbauwerk war durch die Ahrtal-Flut erheblich beschädigt worden. Unter anderem weist der Überbau Ausbrüche im Bereich der Betondeckung auf und es wurden Risse in den Widerlagerwänden festgestellt. Aufgrund der massiven Schäden musste die zulässige Belastung der Brücke von ursprünglich 18 Tonnen auf lediglich 3,5 Tonnen reduziert werden. Eine leistungsfähige Verbindung zwischen den beiden Straßen ist damit derzeit nur über eine Umfahrung möglich.
Der Neubau soll die wichtige Verbindung zwischen Broosstraße und Hauptstraße wieder dauerhaft sicherstellen. Insbesondere für Rettungs-, Einsatz- und Entsorgungsfahrzeuge wird damit die Erreichbarkeit verbessert und die derzeit notwendige Umfahrung hinfällig.
Mit dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ von Bund und Ländern werden Mittel zur Beseitigung der durch den Starkregen und das Hochwasser vom 14. und 15. Juli 2021 entstandenen Schäden bereitgestellt. Bislang wurden für die Wiederherstellung der allgemeinen kommunalen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz Fördermittel in Höhe von mehr als 1 Milliarde Euro aus dem Aufbauhilfefonds bewilligt.

